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Ja zu Badi, Bahnhof und Unterstützung der Viertelsstrategie

12. April 2026 – Am vergangenen Dienstag traf sich Die Mitte Einsiedeln zur Mitgliederversammlung. Präsident Dominik Süss begrüsste die zahlreich erschienenen Mitglieder und führte zügig durch die Traktanden. So unbestritten das Bahnhofsareal unterstützt wird, so kontrovers wurde die Schulanlage Willerzell diskutiert. Mit Genugtuung nahm Die Mitte zur Kenntnis, dass ihr Anstoss betreffend Kauf Badi Roblosen Wirkung zeigt.

Bezirksstatthalterin Anita Kälin stellte die Teilrevision der Nutzungsplanung für das Bahnhofareal vor. Vorgesehen sind insbesondere die Umzonung in eine Wohn- und Gewerbezone (WGB) sowie Anpassungen im Erschliessungsplan und -reglement. Die Versammlung beschloss einstimmig die Ja-Parole.

Anstoss der Mitte zeigt Wirkung Bezirksrat Stefan Kälin präsentierte den geplanten Erwerb der Liegenschaft «Badi Roblosen» von den Schweizerischen Bundesbahnen sowie Überlegungen zu einer künftigen Ganzjahresnutzung. Die Versammlung folgte den Anträgen des Bezirksrates einstimmig. Zufrieden, dass der Erwerb auf Anstoss der Mitte vorangetrieben wurde, hofft die Partei nun auf einen gefreuten Abschluss zum Nutzen der Bevölkerung.

Ja zum Mehrwert Viertel Willerzell Anschliessend erläuterte Stefan Kälin den Planungskredit sowie den vorgesehenen Landerwerb für den Neubau der Schulanlage Willerzell.

Die Notwendigkeit eines neuen Schulhauses war unbestritten, da sich eine Sanierung des bestehenden Gebäudes nicht mehr als sinnvoll erweist. Die Mitte Einsiedeln bekräftigte zudem ihre Unterstützung der «Viertelsstrategie», welche zeitgemässe Schulstandorte in allen Ortsteilen vorsieht.

Die Versammlung kam grossmehrheitlich zum Schluss, dass der Landerwerb – ob mit oder ohne Enteignung – nichts an der Notwendigkeit des Neubaus der Schulanlage ändert. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Frage einer möglichen Enteignung des benötigten Landes. Unbestritten war die Realisierung der Schulanlage mit Schulhaus und Turnhalle als Gesamtprojekt. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass das betroffene Grundstück bereits seit über 30 Jahren für diesen Zweck vorgesehen ist und dies entsprechend bekannt war.

Der Neubau ermöglicht eine zeitgemässe und zukunftsfähige Schulinfrastruktur, erfüllt aktuelle Anforderungen an Sicherheit und Energieeffizienz und wird langfristig als wirtschaftlich sinnvoll beurteilt. Zudem entsteht ein Mehrwert für das gesamte Viertel. Die Versammlung beschloss daher grossmehrheitlich die Ja-Parole.

Erfreuliche Jahresrechnung RPK-Mitglied Roland Föllmi präsentierte die Jahresrechnung 2025 sowie die Nachtragskredite. Das positive Ergebnis wurde zur Kenntnis genommen. Die Abweichungen gegenüber dem Budget wurden erläutert und nachvollziehbar begründet. Die Versammlung folgte dem Antrag des Bezirksrates einstimmig.

Anschliessend klang die Versammlung bei angeregten Gesprächen gemütlich aus.

 

Foto: Der erfahrene Roland Föllmi stellt sich erneut zur Wahl in die RPK.

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