53. Generalversammlung der Mitte Einsiedeln
27. Februar 2025 – Am vergangenen Freitag hielt die Mitte Einsiedeln ihre 53. ordentliche Generalversammlung im Hotel Drei Könige ab. Trotz etlicher Entschuldigungen konnte der Präsident eine schöne Anzahl Mitglieder begrüssen. Der Rückblick auf ein erfolgreiches Wahljahr sowie die Aufnahme neuer Einzelmitglieder prägten die Versammlung. Und eine Frage beschäftigte die Mitglieder ganz zum Schluss.
Bevor es mit dem traditionellen Spaghetti-Plausch losging, welcher die Mitglieder für den geschäftlichen Teil stärkt, hielt Bezirksammann Hanspeter Egli ein Einstiegsreferat. Er schilderte seine Arbeit im Rat und seine Motivation in der Behörde. Deutlich spürbar ist das Herzblut, mit welchem sich der bodenständige Egli für den Bezirk engagiert. Eine spannende Herausforderung für ihn seien die Verhandlungen, welche die Funktion des Bezirksammanns mit sich bringen. Interessant sei auch der Austausch mit anderen Bezirken, insbesondere da die meisten Bezirke im Kanton im Vergleich mit den Gemeinden eine andere Stellung als Einsiedeln einnehmen.
Klar ist, dass das Wohl des Bezirkes für Hanspeter Egli im Vordergrund steht; dabei verschwinden die Grenzen der Parteien innerhalb der Behörde. Wichtig für das Alltagsgeschäft ist die Erfahrung, um unnötige Debatten zu vermeiden. Gemessen an den Dienstjahren hat der gesamte Bezirksrat zwar schon etliche auf dem Buckel, diese sind aber sehr unterschiedlich verteilt.
Nach dem spannenden Einblick in die Arbeit des Bezirksammanns eröffnete der Präsident Dominik Süss den Spaghetti-Plausch. Gestärkt mit Pasta und feinen Saucen wurden dann die Geschäfte in Angriff genommen. In seinem Jahresrückblick konnte Süss auf ein erfolgreiches Wahljahr 2024 zurückblicken, gehörte die Mitte Einsiedeln doch zu den einzigen beiden Parteien, welche Prozentanteile zulegen konnte und nun – gleichauf mit der SP – auf dem zweiten Platz liegt.
Natürlich kamen die gemütlichen Anlässe innerhalb der Partei auch nicht zu kurz. So erwähnte Süss den Besuch der Grotzenmühle, wo den Mitgliedern die Herstellung des hiesigen Mehles eindrücklich vorgeführt wurde. Nach dem Verdanken des Jahresberichtes konnte die Kassierin Jeannine Kälin eine ausgeglichene Kasse präsentieren.
Bei den Mutationen erhob sich die Versammlung zum Gedenken an die beiden verstorbenen Mitglieder. Erfreulich war dann aber die Aufnahme von neuen Einzelmitgliedern, was der Mitte-Familie einen Zuwachs bescherte.
Zur Wahl stand anschliessend der Präsident. Beat Gassmann würdigte die Arbeit von Dominik Süss und schlug ihn erneut zum Präsidenten vor. Mit grossem Applaus folgte die Versammlung dem Antrag.
Eine Mutation ergab sich aber noch im Vorstand. Daniel Berli trat als Beisitzer zurück. Der Präsident dankte ihm für sein achtjähriges, stetes Wirken zugunsten der Partei. Als Nachfolger konnte der Bezirks-Rechnungsprüfer Roland Föllmi gewonnen werden, was von der Versammlung dankend mit Applaus angenommen wurde. Ebenso gab es eine Änderung bei den kantonalen Delegierten.
Im Weiteren informierte Dominik Süss über den Rücktritt der teilamtlichen Richterin und erläuterte das weitere Vorgehen. Danach stellte er noch das Jahresprogramm vor sowie die anstehenden kommunalen Sachvorlagen. Zwei Dutzend an der Zahl über die nächsten Jahre. Aus parteipolitischer Sicht verspricht es eine spannende Zeit zu werden!
Mit diesem Ausblick schloss der Präsident die Versammlung. Eine Frage – das traditionelle Quiz – blieb zum Schluss noch: Wie viele PW waren im letzten Jahr im Bezirk Einsiedeln immatrikuliert? Die an der Versammlung gewesenen Mitglieder kennen die Antwort.
Foto: Für seinen langjährigen Einsatz erhält Daniel Berli (links) ein Präsent aus den Händen des Präsidenten Dominik Süss.
